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Ist organisches Wachstum wirklich so schlecht?

Der nachstehende Artikel sprang mir ins Auge. Zu viele Firmen wollen möglichst schnell wachsen, verzetteln sich und verlieren ihren Fokus.

Ist das immer so schlecht? Kennt Ihr Beispiele, wo ein zu agressives Wachstum in den Bankrott führte?

 

 

Startups are usually so focused on selling more of their branded product or service to their own customer base (organic growth) that they don’t consider the more indirect methods (non-organic growth) of increasing revenue and market share. Non-organic growth would include OEM relationships, findi…

Link: Organic Growth Startups Won’t Scale Competitively via blog.startupprofessionals.com

Ist Crowdsourcing ein Irrweg?

Diskutiere mit. Ist Crowdsourcing ein Irrweg?

Ich finde ja. Die Unternehmen leisten heute keine faire Vergütung. Zur Zeit finden sie noch viele Problemlöser, da diese noch zu wenig Erfahrung sammelten, um zu wissen, dass sie nie davon leben können und sich unter Wert verkaufen. Mit der Zeit wird die Zahl der Dummen jedoch abnehmen und diese Quelle für Unternehmen versiegen.

Es sei denn, die Unternehmen würden ihre Dumping-Mentalität aufgeben.

Was meinst Du? Danke für Deine Meinung.

 

 

Neue Business Modelle 4 – Online Konferenzen

„Online Konferenzen“ nutzen wir im privaten Bereich häufig, wie z.B. mit Skype, Google Hangouts, usw. Intern setzen Grossfirmen Videoconferencing seit vielen Jahren ein. Im Kundenkontakt und vorallem bei KMU allerdings sind Ansätze, Dienstleistungen online zu erbringen, noch selten. Hier ein paar Beispiele. Wo seht Ihr andere Möglichkeiten?

Ausbildung

Online Kurse gibt es für die unterschiedlichsten Themen. Richtig erstaunt war ich aber, als ich diesen Kurs für Fotografie gesehen habe. Bisher war das aus meiner Sicht nicht unbedingt ein Thema, das man auf Anhieb als geeignet ansehen würde: The Compelling Image.

Medizin

Bei der Behandlung von Tumoren sind Spezialisten vieler Fachrichtungen verlangt. Spitäler arbeiten heute schon mit Videokonferenzen, um Reisekosten zu vermeiden. Aber es geht weiter. LifeSize, eine Tochtergesellschaft der Logitech, bietet zum Beispiel ein System für Telepsychiatrie.

Kandidaten Interviews

Schon verschiedentlich wurde ich früher, oder meine Frau noch heute, zu Erstinterviews am Telefon eingeladen. Warum nur ist es so selten, dass da gleich Videoconferencing eingesetzt wird?

Unternehmensberatung

Accenture hat es seinen Mitarbeitern vermehrt empfohlen. Ich selbst tue es schon seit 2 Jahren und setze bei meiner Beratertätigkeit sehr stark auf Online. Im Verkauf, aber auch bei der Beratung selbst. Wie beispielsweise bei meinem Programm e-StartUp®. Es spart Reisekosten, erlaubt eine zeitlich grössere Flexibilität, schont die Umwelt und senkt die Kosten. Einen kleinen Einblick, wie ich „Online“ nutze, erhaltet Ihr hier:

Neue Business Modelle 3 – Customization

DSCF0036Ich sehe wenige Internet-Startups, die mich faszinieren. Nezasa.com gehört aber zweifelsfrei dazu: „Customized Trips At Your Fingertips“.

Das Web wollte das Reisen vereinfachen

Das Web gab uns ein mächtiges Werkzeug, um unsere Reisen so zu gestalten, wie wir sie uns vorstellen. Alles wurde transparenter: Bewertungsportale bewahren uns vor den schlimmsten Disastern. Preisvergleichsportale lassen uns die günstigsten Routen auswählen. Soziale Medien ermöglichen es uns, mit Leuten kommunizieren, die den Ort unserer Träume kennen und wertvolle Tipps geben können. Dafür bezahlten wir aber einen Preis.

Reisen ist ein Massenprodukt geworden

Reisen werden immer wie standardisierter, um die Kostenvorteile voll auszunutzen. Wir verbringen heute mehr Zeit mit der Reiseplanung, da die schiere Flut an Informationen auch unübersichtlich geworden ist. Kaum am Ort unserer Wünsche, nerven wir uns über die Massen von Touristen. Reisen als seelenloses Massenprodukt.

Individualreisen sind noch immer die Domäne von Reisebüros

Wer Reisen als Erlebnis sieht, stellt sich seine Reisen selbst zusammen. Wer wenig Informationen hat, besucht noch heute ein Reisebüro. Denn trotz der riesigen Zahl an Portalen, Applikationen und Informationen hat es bisher niemand geschafft, das traditionelle Reisebüro zu verdrängen, zumindest nicht, wenn es um individuelle Reisen geht.

Genau das könnte Nezasa schaffen, wenn die Umsetzung richtig erfolgt. Die Idee:

Individuelle Reisen online zusammenstellen und buchen, mit dem Knowhow eines  Reisebüros

 

Die Geschäftsidee hat Hand und Fuss. Nun hoffe ich von Herzen, dass Nezasa auch das richtige Geschäftsmodell findet und in der Umsetzung erfolgreich ist. Dazu drücke ich meine Daumen (oder wie es in andern Kulturen heisst, ich kreuze meine Finger).

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PS. Ich unterhalte mit der Firma Nezasa keine geschäftlichen oder privaten Beziehungen.

 

 

 

Neue Business Modelle 2 – Mass Customization kreativ

Wie besteht man als kleine Kaffehaus-Kette gegen die grossen der Branche: Gegen Starbucks oder McDonalds?

„Let’s Cafe“, eine taiwanesische Kette, macht das mit Mass Customization (Kundenindividuelle Massenproduktion).

Solche Ansätze gibt es viele, oft haben sie jedoch nicht den durchschlagenden Erfolg (beispielsweise MyParfum, das Insolvenz anmeldete und sich gesund schrumpfen musste).

Wie so vieles: Auch Mass Customization muss heute kreativ sein. Schaut selber:

 

Der erste Artikel aus der Serie Geschäftsmodelle befasste sich mit dem Thema 3D-Drucken.

Das Ende der Anonymität im Netz?

Anonym

Ist Schluss mit der Anonymität im Internet? Anonyme, gehässige Leserbriefe. Cyber-Mobbing.

Habt Ihr Euch auch schon gefragt, was wäre, wenn das Netz nicht anonym wäre? Würden solche negativen Erscheinungen verschwinden? Wie denkt Ihr über Anonymität im Internet?

Es sind 3 Dinge zum Thema „Anonymität“, die mir diese Woche im Kopf hängen blieben:

Ich besuchte eine Veranstaltung zum Thema „Digital Natives“, bei der ein Referent quasi dazu aufrief, auf Facebook anonym mitzumachen, obschon Facebook dies nach seinen Bedingungen nicht zulässt.

Die Ankündigung von Airbnb (Marktplatz, der Reisende mit Vermietern verbindet), dass sie ein Verifikationssystem einführen (Introducing Airbnb Verified ID).

Ein Artikel über Bitcoin (Online Zahlungssystem), der das Ende anonymer Zahlungen voraussagt – nicht zuletzt auf Grund eines Vorfalls von Geldwäscherei (Black-hat bitcoin’s days are numbered).

Grundsätzlich sollte es möglich sein, sich im Netz anonym zu bewegen. Ich trage auch kein Namensschild, wenn ich mich in der Öffentlichkeit bewege. Mit den eingangs erwähnten negativen Auswirkungen von namenlosen Hetzern und Rüppeln müssen wir wohl leben.

Und doch, sind wir nicht gerade daran, diese Anonymität aufzuheben? Schrittweise?

Wir nutzen immer mehr Services über das Internet. Immer mehr Firmen verlangen eine Identifikation, wie eben Facebook, Airbnb, in Zukunft wohl auch Bitcoin. Die Liste der Firmen dürfte noch zunehmen, bei denen wir uns „ausweisen“ müssen.

Was denkt Ihr? Wird das anonyme Internet Bestand haben oder lösen wir das schrittweise auf – bewusst oder unbewusst – und werden zur transparenten Gesellschaft?

Ist diese Frage überhaupt relevant, wenn 82% der erwachsenen Online-Nutzer ein öffentliches Profil haben? (Transparency vs. Anonymity).