adwyse – U es geit öppis im Verchouf

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Ich betreue nur noch 20 Personen gleichzeitig, keine direkten Mitbewerber und jeder bezahlt pauschal 13x 200 CHF (= 2600 CHF) für ein ganzes Jahr. Dafür erhält er soviele Stunden online Coaching, wie er benötigt.

 

Natürlich sind die einmaligen Konditionen die ich meinen 20 Kunden biete nicht üblich. Dazu gibt es  einen Hintergrund.

2011 – Ich gründete die adwyse GmbH als klassisches Beratungsunternehmen. Grosse, internationale  Versicherungen oder verschiedene Informatik Firmen (Hardware, Software, Dienstleistungen) gehörten zunächst zu meinen Kunden.

2012 – Sehr schnell entschied ich, meine Geschäftstätigkeit auf KMU zu fokusieren. Es macht mir mehr Spass mit Leuten zu arbeiten, die die Entscheide treffen und wir dann Konzepte auch tatsächlich umsetzen. Im Bereich von Grossfirmen kam es immer wieder vor, dass wir für den Papierkorb arbeiteten. Ein Beispiel: Ich erarbeitete ein Konzept für die Optimierung einer Abteilung. Am Tage der Schlusspräsentation gab die Geschäftsleitung bekannt, dass diese Abteilung „outsourced“ wird.

2012 – Ich baute also mein Geschäftsmodell um. Ich brauchte ein Netzwerk im KMU Umfeld, das ich bis dahin kaum hatte. Dazu nutzte ich die Möglichkeiten von Social Media. Heute haben alle meine Kundenbeziehungen ihren Ursprung irgendwo in einer „Virtuellen Beziehung“. Gleichzeitig machte ich Tests und nutzte vermehrt Videokonferenzen, um die Kosten zu senken. In extremis coachte ich einen Kunden in Thailand. Und es funktionierte einwandfrei.

2013 – Im August 2013 hatte ich mich praktisch schon von dieser Welt verabschiedet. Ich lag ich im Koma. Das veranlasste mich, mein ganzes Leben umzustellen. Ich entschloss mich, 2 Schwerpunkte zu setzen:

  • Ich legte meinen Fokus noch mehr auf „kleine“ Kunden. Leute, die sonst kaum irgendwo auf den Radarschirmen von Beratungsunternehmen erscheinen, weil sie zu klein sind und keine grossen Gewinne versprechen. Wie das aussieht beschrieb ich kurz im letzten Artikel. Zudem wird bald meine neue Webseite fertig sein.
  • Ich startete ein Projekt #wyssion. Ziel ist es, jungen, bedürftigen Leuten in Asien mit Mikrokrediten und Coaching zu helfen, ihr eigenes Unternehmen zu gründen. Es würde mich freuen, wenn Du dem Blog darüber folgst. Am 15. September fliege ich für 6 Monate nach Asien und werde regelmässig darüber berichten.

Jetzt packen – so günstig wird’s nicht mehr

Ein Kunden von mir musste ein Projekt verschieben. Darum habe ich freie Zeit. Die möchte ich verwenden, um weiteren KMUs meine Dienstleistungen näher zu bringen. Zu wirklich attraktiven Konditionen.

Folgende Angebote

2 Mandate „Smart Selling“ Erstellen einer neuen Vertriebsstrategie

Unzufrieden mit den Resultaten? Wir analysieren gemeinsam die Situation und erstellen ein Konzept zur Optimierung des Verkaufs. 15% Rabatt auf der gesamten Projektdauer. Bei 2 Wochen Aufwand wären das 2’880 CHF Einsparungen. En Geschäft mehr gewinnen und die Kosten sind gedeckt.

2 Firmencoachings „Social Business Coaching Online

Sie erstellen Ihre Social Business Strategie, von mir angeleitet und gecoacht – online. Dieses Angebot betrifft nur Firmenkurse, keine Gruppenkurse. 50% Rabatt. Das sind 1’260 CHF die Sie sparen. Der Nutzen ist signifikant.

3 Workshops „Innovation im Service Design

Wir erarbeiten in einem Workshop Ideen, um Innovation in Ihre Wertschöpfungskette zu bringen. 50% Rabatt. Das sind 325 CHF gespart. Eine Idee umgesetzt, die Ihnen 5 Kunden mehr bringen, ich denke, der Nutzen ist offensichtlich.

3 Analysen „Social Bizz Health Check

Wie werden Sie im Internet wahr genommen? Wie arbeitet Ihre Agentur? Eine neutrale Analyse Ihres Auftritts im Internet und insbesondere den Sozialen Netzen. 50% Rabatt. Sie sparen 400 CHF. Eine fehlerlose Webseite, keine Besucher mehr die deswegen abspringen, neutraler Feedback zu Ihrem Auftritt auf Facebook etc., ein ganzes Paket an Massnahmen, wie Sie Ihren Auftritt verbessern können, denken Sie nicht, der Nutzen übersteigt die kleine Investition?

2 Mentoring Mandate

Eine zweite Meinung einholen, Entscheide vordiskutieren, Probleme besprechen, Sicherheit und Motivation gewinnen. Es gibt viele Gründe, einen Mentor zur Seite zu haben. 20% Rabatt auf alle Stunden während 6 Monaten. Bei 6 2-stündigen Sessionen sind das 384 CHF die Sie einsparen. Ein Fehlentscheid weniger, ein gelöstes Problem und dadurch besser schlafen: Unbezahlbar.

Vorgehen

Kontaktieren Sie mich und vereinbaren Sie mit mir eine Gratissprechstunde für ein erstes unverbindliches Gespräch. Da legen wir gemeinsam das weitere Vorgehen fest. Für diese Aktion erweitere ich den Zeitrahmen meiner Sprechstunde, wir können auch einen andern Termin vereinbaren als Mittwoch.

Bedingungen

  • Vertragsunterzeichnung spätestens 28. Februar 2013, Start spätestens in der Woche vom 11.3. 2013
  • „First come, first serve“, massgebend ist die Vertragsunterzeichnung
  • Nur für Mandate in der deutschsprachigen Schweiz
  • Der Auftraggeber ist bereit, als Referenz zu dienen und bei der Formulierung einer kleinen Erfolgsstory mitzuarbeiten (Aufwand 1-2 Stunden)

Nach Ablauf dieser Aktion werde ich diesen Blogartikel vom Web entfernen, etwas, was man sonst in einem Blog nicht tut. 😉

Eine Woche im Leben eines Coach und Mentors

Ich blogge seit Kurzem auch über mein privates Leben. Dort drüben habe ich einen Blog geschrieben, wie eine Woche im Leben eines Coach und Mentors aussieht. Mit vielen Beobachtungen, die eigentlich auch mit meinem beruflichen Blog hier zu tun haben. Ich würde mich freuen, wenn Ihr mal dort drüben nachlesen geht.

Spannend für Sie dürften vorallem meine Beobachtungen zu einem Hotelaufenthalt sein, oder die Gedanken zum Thema Near- und Offshoring. Viel Spass beim Lesen.

Wie im Skilager – Aber im Hotel

Hotel Alpina Tschiertschen – Danke für das Bild

Die Hotels der Luxusklasse in der Schweiz verzeichnen Zuwachsraten. Kein Wunder also, dass viele Hoteliers in dieses Segment vorstossen möchten. Letzte Woche erlebte ich ein Hotel, das genau die entgegengesetzte Strategie verfolgt. Käme das auch für andere Hotels in Frage? Diskutiert bitte mit. Ich freue mich auf Eure Beiträge.

Ich durfte aus beruflichen Gründen das Hotel Alpina in Tschiertschen besuchen. Das Schanfigg hatte als Tourismusregion schon bessere Zeiten gesehen. Dementsprechend kämpfen die Betriebe, Hotels, Restaurants, Bergbahnen, mit dem Überleben. Kosten senken, heisst die Devise. Statt mehr Luxus, bietet das Hotel mehr Spass, mehr Freude, das Erlebnis, in einer Grossfamilie Ferien zu geniessen.

Das Alpina ist kein Hotel für Gäste, die den Luxus suchen. Ein erster Rundgang gibt einem den Eindruck, einmal in einem Antiquariat, dann wieder in einem Brockenhaus zu sein. Ein zweiter Blick zeigt ein sauberes Hotel und so Details, wie Betten mit Bico-Inhalt. Ich war in vielen teureren Hotels dieser Welt mit teuren Designer-Möbeln und dafür Billigstmatratzen. Was ist mir wichtiger?

Was mich aber beeindruckte, waren die Gäste. An diesem Taq waren es vornehmlich Holländer, ältere Leute, die trotz der Eurokrise Ferien in der Schweiz verbringen wollten. Darunter waren sehr viele Stammgäste, die praktisch jedes Jahr ein- oder zweimal nach Tschiertschen reisen. Die Gäste übernahmen das Aufdecken, serviert wird nicht auf Tellern, sondern auf Platten oder Schüsseln, das Abräumen übernahmen sie so selbstverständlich wie zu Hause. Sogar beim Abwaschen wurde tatkräftig angepackt. Die Betten machten sie so wie sie wollten und nicht wie ein Zimmermädchen. Es war nicht nur ein Frottiertuch vorhanden, sondern so viele wie ich wollte, ich musste sie nur im Schrank im Korridor holen und die schmutzigen in den Wäschekorb werfen.

Minimalservice als Konzept. Einbezug der Gäste in die Abläufe im Hotel. Man könnte meinen, das würde nicht funktionieren. Aber es tut. Die Leute kannten sich nicht, als sie anreisten. Bereits am ersten Tag sind Neuankömmlinge aber voll integriert. Einzelgänger gibt es nicht, man sitzt gemeinsam an grossen Tischen – wie in einer Familie. So nebenbei wäre auch das Problem gelöst, wer jetzt den besten Tisch im Restaurant haben darf. Nämlich niemand. Das Plaudern, Tratschen, Zusammensein wird hier zelebriert, wie seinerzeit, als ich als Kind ins Skilager ging. Und die Gäste hatten Spass.

Ja, Gruppenunterkünfte gibt es viele, bei denen die Gäste einen Teil der Leistungen selbst erbringen. Aber die Gäste sind dann eben Gruppen, die sich schon kennen, und die dann auch in Massenlagern schlafen. Das Alpina ist aber ein Hotel, das jedem Einzelnen erlaubt, sich auch in sein eigenes Zimmer zurückzuziehen, wenn ihm danach ist. Und auf seine Bico-Matratze.

Ja, es gibt Hotels mit günstigem Essen. Aber wo in diesen Hotels wird dieses – wenn immer möglich – aus regionalen Produkten gekocht? Wo kann der Gast bei der Buchung angeben, dass er vegetarisch isst? Wo kann der Gast sogar Gluten- und Laktose-freies Essen erhalten? Und das alles zum gleich günstigen Pauschalpreis? Das ist sehr oft nicht einmal in Hotels mit Sternen möglich.

Ja, es gibt Hotels die wenig Service bieten. Ich habe ein Zimmer und das war’s. Nein, das Alpina bietet seinen Gästen organisierte Wandertouren oder veranstaltet für seine Gäste auch Vorträge über interessante Themen, Das junge Geschwisterpaar Alderliesten ist für die Gäste da und die Gäste für die beiden Hoteliers.

Skilager Atmosphäre – und dennoch im Hotel. Ich war überrascht, wie gut das funktioniert. Noch überraschter war ich, als ich hörte, dass das Hotel letztes Jahr – mitten in der Eurokrise – seine Preise reduzieren konnte. Service Design unter Einbezug des Gastes – mir gefällt diese Idee. Und der Clou: Eine grosse holländische Bank führt dort Kaderseminare durch, weil sich die Leute näher kommen sollen, mal fernab vom gewohnten Luxus. Wie gesagt, kein Hotel für Verwöhnte, die sich bedienen lassen wollen, aber ein Hotel für Leute die sich selbst sein wollen.

Ist das ein Konzept , das auch für andere Hotels in Frage käme? Diskutiert doch bitte mit, ich freue mich auf zahlreiche Beiträge.

OpenSource und Gratis-Leistungen in KMUs

Setzen Sie OpenSource Software in Ihrer Firma ein? Wie sind Ihre Erfahrungen?

Bei adwyse GmbH setzen wir sehr stark auf OpenSource Software und Gratis-Leistungen, die im Internet zu beziehen sind. Wir wollen unseren Kunden helfen, Kosten zu sparen, gerade in der Start-Up Phase. Dazu gehören auch Investitionen in Software. Wir haben viel Zeit investiert, um geeignete Produkte und Services zu evaluieren. Die Erfahrungen waren jedoch gemischt. Dort wo wir kein geeignetes Angebot fanden, haben wir uns dann entschlossen, nach attraktiven Lösungen zu suchen, die wir unseren Kunden anbieten können.

Hier ein Kurzüberblick:

Finanzbuchhaltung: Nachdem wir von Gratisleistungen und Gratisprodukten enttäuscht waren, haben wir uns entschieden, einen kostenpflichtigen Service unseres Treuhänders zu beziehen. Durch geschicktes Nearshoring der Buchungsarbeiten sind unsere Kosten aber rund 50% tiefer, als bei einem vergleichbaren Angebot aus der Schweiz.

Text, Tabellen, Grafiken: Wir haben sehr gute Erfahrungen mit OpenOffice und LibreOffice gemacht. Die Kompatibilität ist zwar nicht 100%-ig zu Microsoft Office, aber darauf sind wir nicht unbedingt angewiesen. Der Austausch von Originaldokumenten mit Dritten beschränkt sich auf ein Minimum, das ideale Format ist eh „pdf“. Nachdem OpenOffice durch Oracle übernommen wurde, haben sich zahlreiche Entwickler abgewendet und LibrOffice gegründet. Seither haben wir auf LibreOffice umgestellt, problemlos.

Datenspeicherung: DropBox ist in vieler Munde. Ich habe jedoch eine Abneigung, meine Daten irgendwo im Nirvana abzuspeichern. Daher haben wir uns für Wuala entschieden. Genau so gut, genau so günstig, genau so sicher (eher sicherer), aber die Daten werden in der Schweiz gespeichert.

Webseite (CMS): Wir haben diverse Angebote geprüft, um unsere Webseite selbst zu designen bzw. günstig designen zu lassen. Keines der Angebote war akzeptabel, um unseren Ansprüchen eines einheitlichen Firmenauftritts (Druckmaterialien, Webseite) gerecht zu werden. Daher haben wir uns entschlossen, einen Partner für ein Offshoring-Modell zu evaluieren. Unsere Webseite haben wir zu unschlagbaren Konditionen implementiert und bieten diesen Service nun auch unseren Kunden an. Im Einsatz ist ein OpenSource Produkt Joomla.

Insgesamt haben wir zwischen 40 und 50 Gratis-Services oder OpenSource Produkte im Einsatz. Kontaktieren Sie uns, wenn Sie spezifische Fragen haben. Wenn Sie sich für unseren Newsletter registrieren, erhalten Sie auch weitere zukünftige Updates (registrieren können Sie sich auf unserer Homepage).

Kosten sparen durch Offshoring – mit Nebeneffekten

Grosse Schweizer Firmen tun es schon lange: Die Verlagerung von Aufgaben ins Ausland, sei dies in Europa (Nearshoring) oder sogar auf einen andern Kontinent (Offshoring). Dadurch reduzieren sie ihre Kosten massiv. Warum aber wagen so wenige kleine und mittelständische Unternehmen diesen Schritt, obschon gerade sie darauf angewiesen sind, ihre Kosten zu reduzieren? Was für Möglichkeiten bestehen, die erwarteten Schwierigkeiten zu umgehen und diesen Schritt trotzdem zu wagen?

Ich habe mich bei verschiedenen KMU umgehört, warum die Auslagerung von Arbeit ins Ausland keine Priorität hat. Die Aussagen hier sollen keine abschliessende Studie darstellen. Die angebrachten Punkte sind jedoch mit Sicherheit relevant:

  • Mangelnde Erfahrung. Was war zuerst da, das Huhn oder das Ei? Da wenige KMU den Schritt wagen, Arbeiten ins Ausland zu verlegen, scheuen sich viele andere, den ersten Schritt zu tun. Zudem fehlen den KMU die Kenntnisse, wie denn so ein Schritt erfolgen sollte, was dabei zu beachten ist und wo die Fallen liegen.
  • Komplexität internationaler Verträge. Solche Verträge abzuschliessen und dann vor allem durchzusetzen wird als zu grosse Schwierigkeit angeschaut. Die Kosten, um die juristischen Abklärungen vorzunehmen werden als sehr hoch eingeschätzt.
  • Schwierige Kommunikation. Viele KMU geben an, dass Sprachbarrieren mit ein Grund sind, da die Mitarbeiter oftmals über zu wenig Sprachkenntnisse verfügen.
  • Zweifel am Nutzen. In vielen Diskussionen wird sehr oft behauptet, dass sich Off- und Nearshoring nur für grosse Firmen rechnet.
  • Tradition. Ja, auch das ist ein Grund, dass eine KMU einfach nicht will, dass sie es bevorzugt, die Arbeiten ausschliesslich in der Schweiz zu erbringen.

Gerade der letzte Punkt sollte aus unserer Sicht dringend überdacht werden. Doch dazu später mehr. Zunächst mal die Frage an Sie, kennen Sie andere Gründe, die eine KMU davon abhalten, Arbeiten ins Ausland zu verlegen? Hinterlassen Sie uns Ihren Kommentar und wir werden versuchen, dazu Stellung zu nehmen.

Alle diese Punkte gehen von der Annahme aus, dass eine KMU direkt mit Anbietern im Ausland geschäften würde. Unter dieser Prämisse sind die Anforderungen tatsächlich zu komplex und würden die Möglichkeiten einer kleinen Firma übersteigen. Das Risiko wäre zudem sehr hoch. Aber was, wenn es einen lokalen Partner gäbe, der die KMU von diesen Schwierigkeiten entlastet? Ich nehme als Beispiel meine Firma. Das Kernteam der adwyse GmbH hat jahrelange Erfahrung im Near- und Offshoring. In ausgewählten Bereichen bieten wir Lösungen für KMU an, die ihre Kosten reduzieren möchten. Es sind dies: Design von Webauftritten, Entwicklung komplexer Webapplikationen, Erstellung von Druckerzeugnissen – und seit kurzem sogar Teile der Buchhaltung. Für die KMU ergeben sich in der Zusammenarbeit folgende Vorteile:

  • Zusammenarbeit mit einem Partner, der die Möglichkeiten und Risiken kennt und diese im Griff hat und die KMU entsprechend beraten kann.
  • Kommunikation in der gewohnten Sprache, die Barrieren in der Sprache und der unterschiedlichen Kulturen werden durch den lokalen Partner überwunden.
  • Rechtssicherheit durch lokale Verträge, das Risiko internationaler Verträge übernehmen wir, wir wissen wie wir die Risiken reduzieren.
  • Reduzierte Kosten trotz kleiner Volumen, wir haben den Tatbeweis bei uns selbst angetreten, alle Lösungen, die wir anbieten, haben wir bei uns selbst eingeführt. Sie funktionieren und sie sind zwischen 25 und 75% günstiger, als vergleichbare Lösungen aus der Schweiz.

Spricht das nicht dafür, dass sich eine KMU mal grundsätzlich Gedanken macht, ob wirklich alle Arbeiten hier erledigt werden müssen? Wenn nicht, könnten verschiedene Entwicklungen in der Schweiz dazu führen, dass sich eine KMU solche Fragen in nicht ferner Zukunft stellen muss. Damit spreche ich den Punkt der Tradition an.

Die Entwicklung in der Schweiz führt dazu, dass wir immer neue Arbeitskräfte in unser Land holen müssen, etwa weil unsere Bevölkerung überaltert oder bestimmte Fachkräfte (gerade Informatiker) fehlen, oder weil sich junge Leute nicht mehr für diese Ausbildung interessieren. Die Konsequenzen spürt man an der momentanen politischen Diskussion: Zersiedelung, überfüllte Züge und Autobahnen, teurere Wohnungen, usw. Irgendwann werden wir aber auch im nahen Ausland nicht mehr genügend Fachkräfte finden, da diese Länder die genau gleichen Herausforderungen haben. Dieses „Irgendwann“ ist nicht weit weg, es geht um wenige Jahre.

Ich glaube, dass wir nicht darum herum kommen werden, gewisse Arbeiten ins Ausland zu verlagern. Nicht alles muss hier in der Schweiz gemacht werden, es hat durchaus Vorteile, wenn wir nicht für jede Tätigkeit nicht gleich wieder einen Mitarbeiter in die Schweiz holen. Hier aber gilt, derjenige der bereits Erfahrungen gesammelt hat, wird im Vorteil sein gegenüber denen, die sich erst spät mit solchen Gedanken befassen.

Mich interessieren Ihre Kommentare zu diesem Thema sehr, daher bereits zum Voraus danke, dass Sie sich die Zeit nehmen, Ihren Beitrag zu schreiben.

Mit freundlichen Grüssen

Jürg Wyss

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Wie können KMU Kosten sparen

Eine grosse Herausforderung der Schweizerische KMU ist die laufende Innovation in verschiedener Hinsicht: Produkte- beziehungsweise Dienstleistungsinnovation, Marketinginnovation, laufende interne Verbesserung der Organisation und Prozesse.

Die Krux: Innovation kostet Geld und die Finanzierung in der Schweiz mittels Bankkrediten, staatlicher Fördermassnahmen oder Risikokapital ist nur in sehr bescheidenem Rahmen möglich. Die meisten KMU müssen ihre Innovationen aus dem vorhandenen Eigenkapital respektive eigenen Reserven finanzieren.

Im heutigen wirtschaftlichen Umfeld wird die Finanzierung immer wie schwieriger. KMU sollten heute damit beginnen, Koten zu reduzieren, um damit ihre Innovationskraft zu erhalten und damit das längerfristige Ueberleben zu sichern.

In einer losen Folge möchte ich hier verschiedene Massnahmen diskutieren, die es erlauben, Kosten zu reduzieren und das eingesparte Kapital in innovative Projekte zu investieren. Etliche dieser Massnahmen sind zwar im Umfeld von Grossfirmen gang und gäbe, nicht jedoch im Umfeld der KMU. Ich möchte unter anderem folgende Aspekte diskutieren:

  • Near- und Offshoring
  • Vermehrter Einsatz von Open Source Lösungen beziehungsweise Gratisleistungen, die „im Internet“ bezogen werden können
  • Crowdsourcing
  • Marketing mittels Social Media

Sie sind herzlich eingeladen, hier in diesem Blog zu diskutieren. Registrieren Sie Sich für den Newsletter der Firma adwyse GmbH, um jeweils informiert zu werden, sobald ein neues Thema zur Diskussion gestellt wird.

Mit freundlichen Grüssen

Jürg Wyss