Neue Business Modelle 4 – Online Konferenzen

„Online Konferenzen“ nutzen wir im privaten Bereich häufig, wie z.B. mit Skype, Google Hangouts, usw. Intern setzen Grossfirmen Videoconferencing seit vielen Jahren ein. Im Kundenkontakt und vorallem bei KMU allerdings sind Ansätze, Dienstleistungen online zu erbringen, noch selten. Hier ein paar Beispiele. Wo seht Ihr andere Möglichkeiten?

Ausbildung

Online Kurse gibt es für die unterschiedlichsten Themen. Richtig erstaunt war ich aber, als ich diesen Kurs für Fotografie gesehen habe. Bisher war das aus meiner Sicht nicht unbedingt ein Thema, das man auf Anhieb als geeignet ansehen würde: The Compelling Image.

Medizin

Bei der Behandlung von Tumoren sind Spezialisten vieler Fachrichtungen verlangt. Spitäler arbeiten heute schon mit Videokonferenzen, um Reisekosten zu vermeiden. Aber es geht weiter. LifeSize, eine Tochtergesellschaft der Logitech, bietet zum Beispiel ein System für Telepsychiatrie.

Kandidaten Interviews

Schon verschiedentlich wurde ich früher, oder meine Frau noch heute, zu Erstinterviews am Telefon eingeladen. Warum nur ist es so selten, dass da gleich Videoconferencing eingesetzt wird?

Unternehmensberatung

Accenture hat es seinen Mitarbeitern vermehrt empfohlen. Ich selbst tue es schon seit 2 Jahren und setze bei meiner Beratertätigkeit sehr stark auf Online. Im Verkauf, aber auch bei der Beratung selbst. Wie beispielsweise bei meinem Programm e-StartUp®. Es spart Reisekosten, erlaubt eine zeitlich grössere Flexibilität, schont die Umwelt und senkt die Kosten. Einen kleinen Einblick, wie ich „Online“ nutze, erhaltet Ihr hier:

Neue Business Modelle 3 – Customization

DSCF0036Ich sehe wenige Internet-Startups, die mich faszinieren. Nezasa.com gehört aber zweifelsfrei dazu: „Customized Trips At Your Fingertips“.

Das Web wollte das Reisen vereinfachen

Das Web gab uns ein mächtiges Werkzeug, um unsere Reisen so zu gestalten, wie wir sie uns vorstellen. Alles wurde transparenter: Bewertungsportale bewahren uns vor den schlimmsten Disastern. Preisvergleichsportale lassen uns die günstigsten Routen auswählen. Soziale Medien ermöglichen es uns, mit Leuten kommunizieren, die den Ort unserer Träume kennen und wertvolle Tipps geben können. Dafür bezahlten wir aber einen Preis.

Reisen ist ein Massenprodukt geworden

Reisen werden immer wie standardisierter, um die Kostenvorteile voll auszunutzen. Wir verbringen heute mehr Zeit mit der Reiseplanung, da die schiere Flut an Informationen auch unübersichtlich geworden ist. Kaum am Ort unserer Wünsche, nerven wir uns über die Massen von Touristen. Reisen als seelenloses Massenprodukt.

Individualreisen sind noch immer die Domäne von Reisebüros

Wer Reisen als Erlebnis sieht, stellt sich seine Reisen selbst zusammen. Wer wenig Informationen hat, besucht noch heute ein Reisebüro. Denn trotz der riesigen Zahl an Portalen, Applikationen und Informationen hat es bisher niemand geschafft, das traditionelle Reisebüro zu verdrängen, zumindest nicht, wenn es um individuelle Reisen geht.

Genau das könnte Nezasa schaffen, wenn die Umsetzung richtig erfolgt. Die Idee:

Individuelle Reisen online zusammenstellen und buchen, mit dem Knowhow eines  Reisebüros

 

Die Geschäftsidee hat Hand und Fuss. Nun hoffe ich von Herzen, dass Nezasa auch das richtige Geschäftsmodell findet und in der Umsetzung erfolgreich ist. Dazu drücke ich meine Daumen (oder wie es in andern Kulturen heisst, ich kreuze meine Finger).

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PS. Ich unterhalte mit der Firma Nezasa keine geschäftlichen oder privaten Beziehungen.